
Gruppe A
TuS Sythen - ETuS Haltern 1:2
BW Lavesum - TuS Haltern 0:3
TuS Sythen - BW Lavesum 2:3
ETuS Haltern - TuS Haltern 1:2
ETuS Haltern - BW Lavesum 4:0
TuS Haltern - TuS Sythen 4:0
1. TuS Haltern 3 3 0 0 9:1 9
2. ETuS Haltern 3 2 0 1 7:3 6
3. BW Lavesum 3 1 0 2 3:9 3
4. TuS Sythen 3 0 0 3 3:9 0
Gruppe B
SV Bossendorf - C. Flaesheim 0:1
SV Hullern - SV Lippramsdorf 0:4
SV Bossendorf - SV Hullern 1:0
C. Flaesheim - SV Lippramsdorf 0:1
C. Flaesheim - SV Hullern 1:2
SV Lippramsdorf - SVBossendorf 3:0
1. SV Lippramsdorf 3 3 0 0 8:0 9
2. C. Flaesheim 3 1 0 2 2:3 3
3. SV Bossendorf 3 1 0 2 1:4 3
4. SV Hullern 3 1 0 2 2:6 3
Halbfinale
TuS Haltern - Flaesheim 8:1
SV Lippramsdorf - ETuS Haltern 1:4
Spiel um Platz drei
Flaesheim - SV Lippramsdorf 3:4
Endspiel
TuS Haltern - ETuS Haltern 7:5 n.N.

Als kurz vor dem Spiel mit Jörn Knüver und Marc Steffen die nächsten Routiniers kurzfristig absagten, ahnte Trainer Josef Ovelhey nichts Gutes: Doch seine junge Elf holte die Kohlen aus dem Feuer und mit dem 1:0 gegen Hochlar den ersten Heimsieg der Saison.
Mehrere kuriose Geschichten hatte dieser Nachmittag zu bieten. Nummer 1: Dennis Echterhoff. Vor dem Bezirksliga-Spiel schon 45 Minuten in der LSV-Reserve auf dem Feld, wurde zum Sinnbild für den Lippramsdorfer Willen und hielt 90 Minuten durch.
Er ersetzte kurzfristig Marc Steffen auf der Doppel-Sechs, der seine in den Wehen liegende Frau ins Krankenhaus begleitete. Echterhoff machte die Sache genau wie sein Bruder Kai in der Innenverteidigung gut.
Erstes Bezirksliga-Tor
Nummer 2: Daniel Teltrop. Vor ein paar Wochen noch in der Kreisliga B am Leder, durfte das Talent nach seiner guten Leistung aus dem letzten Spiel auch gegen Hochlar wieder ran. Und dankte Ovelhey das Vertrauen mit seinem ersten Tor in der Bezirksliga – und das sogar per Kopf (8.).
Teltrops frühe Führung spielte dem LSV gegen den direkten Konkurrenten natürlich in die Karten. Nach dem 1:0 hatte die Ovelhey-Elf dann auch ihre beste Phase, die Gäste kamen erst kurz vor der Pause wieder besser ins Spiel.
In der zweiten Hälfte hatten die Lippramsdorfer dann einige Kontermöglichkeiten, Maik Gerding übersah jedoch seinen Mitspieler oder Teltrop fand Jonas van Buer in der Mitte nicht. Hochlar kam nur einmal richtig gefährlich durch, Maik Rejek rettete nach einer Hereingabe von rechts in höchster Not. Der LSV ist nun Neunter.
Team und Tore LSV:
Franke - K. Echterhoff, Rejek, Ruwe, D. Echterhoff, Jonas v. Buer (71. Prause), Rockrohr, Gerding, Teltrop (80. Jan v. Buer), Joemann (88. Schemmer), Tuttmann
Tore: 1:0 Daniel Teltrop (8.)
Quelle: Niklas Schenk, Halterner Zeitung
Als Doppeltorschütze Mattis Rockrohr nach 88 intensiven und turbulenten Minuten endlich alles klar machte, kannte der Jubel im LSV-Lager keine Grenzen mehr: Endlich mal wieder drei Punkte und das auch noch bei einem direkten Konkurrenten.
Wie wichtig das Spiel beim Vorletzten aus Gladbeck war, wussten nicht nur die Lippramsdorfer. Auch die Gastgeber waren sich angesichts von bisher erst fünf Gladbecker Punkten in dieser Saison der Bedeutung bewusst und gingen äußerst motiviert ins Spiel. Der LSV sah die ersten drei Minuten keinen Ball, schlug dann durch Rockrohr nach Vorarbeit von David Schröder bei der ersten Gelegenheit eiskalt zu (4.).
Hochklassig war das Spiel nur selten, dafür aber jederzeit spannend. Gladbeck drückte nach dem LSV-Führungstreffer unbeirrt weiter, die dickste Gelegenheit hatte aber Schröder mit einem Schuss an die Latte in der 25. Minute. Auf tiefem Boden wurde jeder ungenaue Pass eiskalt bestraft, sodass sich Chancen auf beiden Seiten ergaben und auch LSV-Keeper Patrick Franke mehrfach klären musste. Auch wegen dem gut aufgelegten Schlussmann hielten die Lippramsdorfer dem Gladbecker Sturmlauf stand.
Nach gutem Wiederbeginn musste Trainer Josef Ovelhey in der Schlussphase an der Seitenlinie dann nochmal mächtig zittern. Einige brenzlige Situationen überstand der LSV irgendwie unbeschadet, ehe Rockrohr sich auf links durchtankte und zum 2:0 einschob.
Team und Tore LSV:
Franke - Echterhoff, Rejek, Mielcarek, Steffen, Jonas v. Buer (65. Teltrop), Rockrohr, Gerding, Schröder, Joemann (70. Espeter), Tuttmann (80. Ruwe)
Tore: 0:1 und 0:2 Mattis Rockrohr (4., 88.)
Quelle: Niklas Schenk, Halterner Zeitung
Der SV Lippramsdorf rutscht in der Bezirksliga 12 immer weiter ab. Die 0:2-Niederlage gegen Westfalia Langenbochum war schon das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg.
Lippramsdorfs Trainer Josef Ovelhey konnte seiner Mannschaft nach dem Spiel aber keinen Vorwurf machen: „Die Jungs haben alles probiert, um den Rückstand zu drehen. Wir müssen aber ehrlich sein: Uns fehlt momentan einfach im Spiel nach vorne die Qualität, um die wenigen Fehler, die wir hinten machen, auszubügeln.“
Auch gegen den Hertener Fusionsverein waren Lippramsdorfer Torchancen Mangelware. Eine hundertprozentige sah Ovelhey in den gesamten 90 Minuten nicht. Defensiv standen die Gastgeber aber wie gewohnt stabil. In der ersten Halbzeit musste der gute Keeper Patrick Franke nur ein Mal ernsthaft eingreifen (20.). Nach der Pause bekam er deutlich mehr zu tun, weil Langenbochum jetzt Druck entwickelte – und gleich die erste Unachtsamkeit in der LSV-Defensive zum 0:1 nutzte (54.). Kurz darauf musste Ovelhey mit Jörn Knüver einen weiteren Spieler vom Feld nehmen, dessen Name er nun auf die lange Verletztenliste setzen muss.
Die Lippramsdorfer stemmten sich zwar mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, doch nach dem Treffer zum 0:2 (78.) war die Partie endgültig entschieden. Zumal Christian Drees wenig später verletzt vom Platz humpelte. Weil Ovelhey schon dreimal gewechselte hatte, spielte der LSV in den letzten zehn Minuten auch noch in Unterzahl.
Team und Tore
LSV: Franke, Knüver (56. Ruwe), Rejek, Milecarek, Steffen, Echterhoff, Rockrohr, Gerding (69. Jan van Buer), Joemann (64. Prause), Drees, Jonas van Buer.
Tore: 0:1 (54.), 0:2 (78.).
Quelle: Halterner Zeitung
Wichtige Punkte ließ der SV Lippramsdorf beim 0:1 in Herten liegen. Ein Punkt wäre absolut machbar und letztlich auch verdient gewesen.
Im Verlaufe des Spiels steigerte sich die Elf von Trainer Josef Ovelhey kontinuierlich und schnürte die Hertener zu Großteilen der zweiten Hälfte hinten ein. Zum Pechvogel des Tages wurde Philipp Prause, der zwei Riesenchancen nicht nutzen konnte.
Nach einer Fehlerkette über drei Stationen geriet der LSV schon nach fünf Minuten in Rückstand. Christian Drees vertändelte 20 Meter vor dem Tor an der Seitenlinie den Ball anstatt zu klären, André Mielcarek schlief bei der Hertener Hereingabe in der Mitte und Torwart Patrick Franke ließ sich mit einem Schuss ins kurze Eck düpieren. Dem 0:1 folgte kurze Zeit später fast der zweite Gegentreffer: Der in dieser Phase unorientierte LSV hatte Glück bei einem Schuss der Gastgeber, der an die Latte ging. Mitten in der Drangphase der Gastgeber hätte Philipp Prause das Spiel aber fast auf den Kopf gestellt, er vergab jedoch aus aussichtsreicher Position nach guter Vorarbeit von Christian Drees.
Ovelhey stellte schon in der ersten Hälfte von einer Vierer- auf eine Dreierkette um. Im Spiel änderte sich jedoch erst etwas nach einer heftigen Pausenansprache. In den zweiten 45 Minuten bestimmten die Gäste dann klar das Spiel, Herten kam nur noch in der Schlussphase zu Chancen. Vom Matchwinner zum Deppen wurde endgültig Prause, der eine „Tausendprozentige“ (Ovelhey) versiebte und kurz danach von seinem Coach ausgewechselt wurde.
„Wir waren einfach zu ideenlos um Herten zu überwinden“, so Ovelhey, der eigentlich den Abstand zu den Gastgebern möglichst gering halten wollte. „Meine Mannschaft macht zu viele Fehler und das muss auch eine junge Elf abstellen können“, räumte Ovelhey ein.
Team und Tore
LSV: Franke - D. Echterhoff, Rejek, Mielcarek, Steffen, K. Echterhoff, Rockrohr, Gerding, Prause (71. Joemann), Drees (79. Knüver), Tuttmann (65. Jonas v.Buer) Tor: 1:0 (5.).
Quelle: Niklas Schenk, Halterner Zeitung
Beim Tabellenzweiten ging die Kontertaktik des LSV schon früh auf. Fabian Kleine-Kappenberg nutzte den Platz, den die offensiv ausgerichteten Marbecker ihren Gästen ließen, nach acht Minuten für die Führung. Beim 2:0 (37.) staubte Jörn Ave nach einer schönen Einzelleistung von Daniel Teltrop ab.
In Bedrängnis gerieten die Gäste erst nach dem Marbecker Anschlusstreffer (57.) und der kurz darauf folgenden gelb-roten Karte gegen Marcel Kappe. Doch die kompakte LSV-Abwehr vor dem starken Keeper Raphael Albers brachte den Vorsprung über die Zeit.
Quelle: Jan Große-Geldermann, Halterner Zeitung

Knappe zehn Minuten fehlten dem SV Lippramsdorf am Sonntag zur Sensation. Doch auch das 2:2 gegen Spitzenreiter TuS Sinsen war schon ein überraschender, aber vollauf verdienter Erfolg.
Die Gäste waren mit stolzen 41 Toren aus neun Spielen an die Jahnstraße gekommen. Die Lippramsdorfer Marschroute war deshalb klar: hinten dicht halten, kämpfen und den spielerisch überlegenen Gästen mit Einsatz den Schneid abkaufen.
Dass die LSV-Spieler dies bestens verinnerlicht hatten, bewiesen sie gleich von beginn an. Mattis Rockrohrs Gegenspieler landete nach einem Duell mit dem Lippramsdorfer hinter der Bande und Maik Rejek ging auch an der Strafraumgrenze mit vollem Körpereinsatz und keineswegs zimperlich zur Sache. Das Signal an Sinsen war klar: „Ihr bekommt keinen Zentimeter geschenkt!“
Die offensive Spielweise der Gäste spielte dem LSV in die Karten. Gegen die weit aufgerückten Gäste hatten die Hausherren Platz für Konter. Christian Drees nutzte den ersten davon zum überraschenden 1:0, als er sich gegen drei Verteidiger durchsetzte (13.). Kurz darauf stand die Bezirksliga-12-Welt endgültig Kopf, als der für den verletzten David Schröder eingewechselte Jonas van Buer auf die Reise ging und das 2:0 erzielte (22.).
Schneller Anschlusstreffer
Die Lippramsdorfer Freude währte allerdings nicht lang. Patrick Franke konnte einen Freistoß nur abklatschen und Sinsens Kevin Kopietz schaltete im Strafraum am schnellsten – 1:2 (24.).
Was folgte, war ein einziger Sturmlauf der Gäste. Die agierten dabei aber umständlich und kopflos. In der zunehmend hitziger werdenden Partie brauchte der Tabellenführer schließlich eine Standardsituation zum Ausgleich. Vasilij Kamysnik köpfte einen Freistoß von Boban Georgiev ins Tor (81.).
Die letzte Krönung blieb der taktischen Glanzleistung des LSV damit versagt, doch auch konnten sich die Gastgeber zum Punktgewinn letztlich beglückwünschen.
Team und Tore
LSV: Franke; Knüver, Rejek, D. Echterhoff, Steffen, Prause (70. D. Espeter), Rockrohr, Gerding, Schröder (20. van Buer), Drees, Tuttmann.
Tore: 1:0 Drees (13.); 2:0 van Buer (22.); 2:1 Kopietz (24.); 2:2 Kamysnik (75.).
Quelle: Andreas Leistner, Halterner Zeitung
„Für beide Mannschaften ging es um sehr viel. Das hat die Spieler wohl etwas gehemmt. Jedenfalls haben wir unsere bislang schwächste Saisonleistung gezeigt“, sagte Lippramsdorfs Trainer Josef Ovelhey (Foto), der vor allem in der ersten Halbzeit ein Fehlpass-Festival sah. Den schlechten Platz in Marl wollte er als Entschuldigung nur bedingt gelten lassen.
Die einzige Torchance der ersten 45 Minuten entsprang eher dem Zufall. Bei einem Schuss aus dem Gewühl rettete die Latte für Lippramsdorfs Keeper Patrick Franke. In der zweiten Halbzeit kombinierte der LSV etwas gefälliger, ohne aber dabei wirklich gefährlich zu werden. Die gelungenen Offensivaktionen konnte Ovelhey an einer Hand abzählen: David Schröder setzte sich auf der linken Seite schön durch, verhaspelte sich dann jedoch im Abschluss. Kurz darauf kam Mattis Rockrohr nach einem Freistoß frei zum Schuss, jagte den Ball aber über das Tor. Näher am Siegtreffer waren die Gastgeber fünf Minuten vor Schluss, als der Ex-Lippramsdorfer Martin Dziurzik den Ball an die Latte köpfte.
In den Schlussminuten ging Marl ein etwas höheres Risiko und öffnete den Gästen so Räume für Konter. Doch der LSV schlug daraus kein Kapital. Bezeichnend war die letzte Lippramsdorfer Offensivaktion: Sven Ruwe spielte den Ball in einer Überzahlsituation in den Fuß eines Marler Verteidigers.
Team und Tore LSV:
Franke, Rejek, Mielcarek, Knüver, Steffen, Espeter (76. Ruwe), Rockrohr, Gerding, Schröder (66. Prause), Drees, Tuttmann (77. Echterhoff).
Tore: Fehlanzeige
Quelle: Jan Große-Geldermann, Halterner Zeitung
Die Leistung des LSV II war zwar nicht so überragend wie am letzten Sonntag, aber gegen den Drittletzten SV Burlo II reichte es auch dank eines Viererpacks von Daniel Teltrop zu einem nie gefährdeten Erfolg. Den letzten Treffer steuerte dabei Robin Overhoff zum 2:0-Halbzeitstand bei. Das frühe 1:0 (5.) durch Teltrop brache dem LSV II dabei Sicherheit und damit gegen die harmlosen Gastgeber schon ein Vorentscheidung.
Quelle: Halterner Zeitung

Der SV Lippramsdorf hat am Sonntag eine verdiente, allerdings auch vermeidbare Heimniederlage gegen die SF Stuckenbusch kassiert. Beim 0:3 ließ sich die Elf von Trainer Josef Ovelhey dreimal auskontern.
Die in der Vorwoche beim Sieg in Hassel noch so erfolgreiche Lippramsdorfer Defensivtaktik ging auch gegen die starken Gäste aus Recklinghausen 70 Minuten lang auf. Stuckenbusch hatte zwar viel Ballbesitz, fand aber kaum eine Lücke in der gut organisierten Lippramsdorfer Abwehr. Auf der anderen Seite blieben die Gastgeber bei Kontern durchaus gefährlich. So hatten Mattis Rockrohr und Christian Drees zu Beginn der zweiten Halbzeit gute Offensivaktionen.
Die Schlüsselszene spielte sich 20 Minuten vor dem Ende ab. Marc Steffen verlor den Ball im Mittelfeld, Stuckenbuschs Stürmer Michael Lackmann startete in den freien Raum und ließ Patrick Franke im LSV-Gehäuse mit seinem knallharten Rechtsschuss keine Chance.
Trotzdem wäre noch ein Punkt drin gewesen, doch bei der besten Lippramsdorfer Chance des Spiels scheiterte Mattis Rockrohr am Stuckenbuscher Keeper (75.). Die Entscheidung fiel drei Minuten später - erneut nach einem Konter. Lukas Dzierzega entwischte der LSV-Abwehr und erzielte mit einem schönen Heber das 0:2. Der dritte Treffer, den Mirco Eisen erzielte, der bis dahin nur durch plumpe Schwalben aufgefallen war, hatte nur noch statistischen Wert.
Ovelheys Fazit: "Aus dieser Niederlage müssen wir lernen, dass wir nur das spielen, was wir können. Wer einen Hauptschulabschluss hat, kann auch nicht Bankmanager werden."
Team und Tore LSV:
Franke, Rejek, Knüver, Ruwe (70. Espeter), Echterhoff, Steffen, Gerding, Drees (75. Mielczarek), Tuttmann (70. Prause), Rockrohr, Schröder.
Tore: 0:1 Lackmann (68.), 0:2 Dzierzega (78.), 0:3 Eisen (86.).
Quelle: Jan Große-Geldermann, Halterner Zeitung

Der LSV war praktisch mit dem letzten Aufgebot angereist. Auf der Bank saßen zwei A-Jugendliche, in der Startelf standen zwei Akteure aus der zweiten Mannschaft. Gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten aus Hassel schien alles andere als eine klare Niederlage schon ein Erfolg zu sein. Doch es kam anders.
Zum einen, weil die hohen Temperaturen die Gastgeber wohl davon abhielten, ein druckvolles Tempospiel aufzuziehen. Zum anderen aber auch, weil die Lippramsdorfer Rumpftruppe ungemein diszipliniert auftrat und in der Defensive sehr sicher stand.
Und da Angriff zuweilen die beste Verteidigung sein soll, beließen es die Gäste auch nicht beim Betonmischen, sondern setzten mit Kontern über Jörn Ave und Matthis Rockrohr immer wieder feine Nadelstiche. „Diese guten Gelegenheiten in den ersten Minuten haben Hassel wohl auch von einer bedingungslosen Offensive abgehalten“, beschrieb Josef Ovelhey den taktischen Wert dieser Angriffsversuche.
Gut aufgelegter Patrick Franke
Hassel hatte so zwar die klar größeren Spielanteile, doch Zählbares sprang dabei auch dank des gut aufgelegten Patrick Franke nicht heraus. In der 75. Minute krönten die Lippramsdorfer ihre starke Leistung dann durch den goldenen Treffer von Matthis Rockrohr. Der Rest war ein Anrennen der Gastgeber und ein verbissenes Verteidigen durch die Lippramsdorfer, die den nicht eingeplanten Sieg natürlich überglücklich feierten.
Team und Tore LSV:
Franke; Knüver, D. Echterhoff, Ruwe, Steffen, K. Echterhoff, Rockrohr, Gerding, Ave (69. Prause), Drees, Tuttmann.
Tore: 0:1 Rockrohr (75.).
Quelle: Andreas Leistner, Halterner Zeitung
Eigentlich hatten die Lippramsdorfer gegen die Gäste aus Gladbeck einen Sieg eingeplant, doch im Grunde taten sie dafür nur in den ersten 20 Minuten etwas. „Da haben wir noch die ein oder andere gute Möglichkeit durch David Schröder und Christian Drees gehabt“, glaubte Ovelhey zu diesem Zeitpunkt noch an eine ordentliche Leistung seiner Elf.
Doch urplötzlich lief bei den Gastgebern nichts mehr zusammen. Einmal hatte der LSV vor der Pause Glück, dass die Rentforter übers Tor schossen. Ein zweites Mal war Patrick Franke zur Stelle und verhinderte das Schlimmste. Nach der Pause schenkten sich dann beide Mannschaften in Sachen Spielkultur nichts mehr. „Außer unserem Keeper und der Abwehrreihe war das im Grunde nicht mehr als Kreisliga“, fiel Josef Ovelheys Urteil hart aus.
Allerdings waren die taktischen Möglichkeiten des Lippramsdorfer Trainers auch schon früh eingeschränkt. Rene Espeter musste nach 20 Minuten verletzt vom Platz, Maik Rejek folgte nach 55 und Kai Echterhoff nach 75 Minuten. „Ich konnte heute kein einziges Mal gezielt auswechseln, sondern musste in allen drei Fällen auf Verletzungen reagieren“, erklärte der LSV-Coach. Angesichts der ohnehin angespannten Personallage natürlich ein großes Handicap für die Gastgeber. Trotzdem wollte Ovelhey dies nicht als Entschuldigung für die schwache Leistung gelten lassen: „Das war heute Not gegen Elend. Und das in einem Spiel, in dem wir unbedingt punkten wollten.“
LSV: Franke; Knüver, Rejek (55. Milzarek), Echterhoff (75. Ruwe), Steffen, Espeter (20. Gerding), Rockrohr, Drees, Schröder, Tuttmann, Prause.
Tore: Fehlanzeige.
Quelle: Halterner Zeitung

Vom Spielverlauf war das 0:0 für den LSV II eigentlich zu wenig, aber angesichts der Tatsache, dass die Gäste zwei Plätze über dem LSV stehen und der angespannten Personalsituation war Trainer Mario Stritzel mit dem Erreichten zufrieden. Der Gast aus Lembeck hatte während der gesamten Spielzeit zwar nicht eine Torchance, aber die LSV‘ler verstanden es auch nicht, Überzahl- oder 1:1-Situationen entscheidend zu nutzen. So scheiterte Sören Ave an der Latte und Jörn Ave und Daniel Teltrop trafen, nachdem der Torwart ausgespielt war, das Außennetz.
Quelle: Halterner Zeitung

Der SV Lippramsdorf hat sich in Disteln ganz ordentlich aus der Affäre gezogen. Angesichts der dünnen Personaldecke konnte Trainer Josef Ovelhey mit dem 0:2 sehr gut leben.
Vor dem Spiel verletzte sich Robin Joemann beim Aufwärmen und gesellte sich zu den verletzten Rene Espeter und André Mielczarek auf die Bank. Nach 20 Minuten wurde Maik Rejek übel gefoult und musste ausgewechselt werden. „Das konnte man auch die rote Karte zeigen. Von dem Freistoß hatten wir nichts“, ärgerte sich Ovelhey, der in der zweiten Halbzeit sogar Ersatztorhüter Matthias Meinken bringen musste.
Mit einer sehr gut geordneten Defensive, hinter der ein starker Patrick Franke den Kasten sauber hielt, blieben die Lippramsdorfer gut im Spiel. Es war daher schon ärgerlich, dass in der letzten Minute vor der Pause ein Ex-Lippramsdorfer für die Distelner Führung sorgte. Mario Pavlovic kam im LSV-Strafraum sehr bereitwillig zu Fall und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Pavlovic verwandelte selbst ohne Probleme.
Josef Ovelhey wollte auf keinen Fall untergehen und behielt die defensive Ausrichtung bei, zumal er noch unangenehme Erinnerungen an das 0:6 aus der Vorwoche hatte. Das machte seine Mannschaft weiterhin sehr gut, auch wenn die Lippramsdorfer in den 90 Minuten keine einzige Torchance hatten. So war das 0:2 durch Timo Dovengerds nach einer Standardsituation die Entscheidung.
Team und Tore LSV:
Franke, Knüver, Rejek (22. Echterhoff), Ruwe, Steffen, Joemann, Rockrohr, Drees, Schröder (77. Meinken), Tuttmann, Prause.
Tore: 1:0 Pavlovic (Foulelfmeter, 45), 2:0 Dovengerds (72.).
Quelle: Ralf Weihrauch, Halterner Zeitung

Der SV Lippramsdorf hat am Sonntag gegen RW Deuten die erste Niederlage der Saison kassiert - die fiel mit 0:6 aber umso deutlicher aus.
"Wir haben uns am Ende abschießen lassen. Das darf uns in der Form nicht passieren", ärgerte sich LSV-Coach Josef Ovelhey nach dem Spiel - um dann aber auch anzuerkennen: "Deuten ist eine von den Mannschaften, die nicht unsere Kragenweite haben und gegen die wir nur an sehr guten Tagen punkten können."
Von einem solchen Tag waren die Lippramsdorfer aber ziemlich weit entfernt. Nur in der ersten Halbzeit war Ovelhey zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die das Spiel weitgehend ausgeglichen gestalten konnte. Allerdings leistete sich der LSV in der Defensive auch zwei Aussetzer, die zu den Gegentoren durch Jonas von Gostomski (13.) und Daniel Klöckner (20.) führten.
Auf der anderen Seite versprühten die Lippramsdorfer nur ein Mal Torgefahr. Nachdem Philipp Prause von Deutens Torwart Hendrik Gottschalk im Strafraum gebremst worden war, forderten die Gastgeber einen Elfmeter. "Der Anschlusstreffer hätte uns vielleicht noch einmal Schwung gegeben", sagte Ovelhey.
Stattdessen fiel kurz nach der Pause die Entscheidung, als von Gostomski das 0:3 erzielte (47.). Anschließend verloren die Lippramsdorfer die Ordnung und spielten laut Trainer Ovelhey Harakiri. Die Folge waren die Gegentreffer Nummer drei bis sechs durch Alexander Kehl, Klöckner und von Gostomski. "Am Ende war der Deutener Sieg auch in der Höhe fast schon verdient", sagte Ovelhey, der sein Team jetzt schnell wieder aufbauen muss. Denn am nächsten Sonntag in Disteln wartet das nächste Schwergewicht der Liga.
Team und Tore LSV:
Franke, Knüver, Rejek, Ruwe, Gerding, Espeter (51. Steffen), Rockrohr, Drees (46. Joemann), Schröder, Tuttmann, Prause (75. Echterhoff).
Tore: 0:1 von Gostosmki (13.), 0:2 Klöckner (30.), 0:3 von Gostomski (47.), 0:4 Kehl (67.), 0:5 Klöckner (80.), 0:6 von Gostomski (90.).
Quelle: Jan Große-Geldermann, Halterner Zeitung

Beim LSV II musste man sich nach den 90 Minuten und einer 2:0-Pausenführung fragen, ob die Mannschaft einen Punkt gewonnen oder zwei verschenkt hatte. Am Ende war es aber ein gerechtes Remis. In der ausgeglichenen und temporeichen ersten Halbzeit nutzte der LSV II seine Chancen und führte durch Tore von Julian Stevermüer (25.) und Daniel Teltrop (35.) mit 2:0. Nach der Pause wurde Deuten stärker, hatte mehr vom Spiel und nutzte zwei der vielen Tormöglichkeiten zum 2:2-Endstand.
Quelle: Halterner Zeitung
Es war mit Sicherheit ein verdienter Erfolg der Ovelhey-Kicker. Die Zuschauer mussten sich allerdings durch eine mehr als zähe erste Halbzeit quälen. Den ersten Höhepunkt gab es in der 35. Minute, als BVH-Abwehrspieler Sascha Mahlitz einen Ball an den Innenpfosten ablenkte. Der gleiche Spieler sorgte für die erste gefährliche Situation vor dem LSV-Kasten, als Keeper Patrick Franke seinen Freistoß parierte.
Kurz vor der Pause fiel die überraschende BVH-Führung, als ausgerechnet Bilal Saado zum 1:0 einköpfte. Die zweite Halbzeit war nur wenige Sekunden alt, da fiel schon der Ausgleich.Philpp Prause setzte sich über links durch und David Schröder verwerte seine Flanke unhaltbar mit dem Kopf.
Die Gäste hatten die Partie nun im Griff und hätten sie frühzeitig entscheiden müssen. Mattis Rockrohr jagte die Kugel frei stehend über den Kasten. Sowohl Schröder als auch Prause hatten das 2:1 auf dem Fuß. Prause schoss sogar aus sechs Metern weit über die Latte.
Plötzlich kam aber wieder Leben in den BVH, sodass die Lippramsdorfer um das Remis fürchten mussten. Doch sechs Minuten vor dem Ende nutzte David Schröder einen Dorstener Abwehrfehler zum Siegtreffer. weih
Team und Tore LSV: Franke, Knüver, Rejek, Ruwe, Drees (83. Echterhoff), Espeter (73. Steffen), Rockrohr, Gerding, Schröder, Pause (75. Joemann), Tuttmann.
Tore: 1:0 Saado (45.), 1:1 Schröder (46.), 1:2 Schröder (84.).
Quelle: Halterner Zeitung
Sieben Minuten vor dem Ende sah der LSV wie der klare Verlierer aus. Es stand 2:1 für Resse und die Viktoria hatte eine glasklare Möglichkeit, das entscheidende Tor zu machen. Doch Lippramsdorfs Keeper Patrick Franke und Sven Ruwe schafften es irgendwie, die Unterzahl-Situation zu bereinigen und den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. „Hätte Resse das 3:1 gemacht, wär`s das natürlich gewesen“, wusste auch LSV-Trainer Josef Ovelhey.
Doch so kam sein Team noch einmal zurück. Nur zwei Minuten nach besagter Szene zog Fabian Tuttmann aus 25 Metern ab und sein Diagonalschuss senkte sich zum 2:2 ins Resser Tor. Dabei blieb es bis zum Schluss.
Den Punkt hatten sich die Gäste aber nicht nur deshalb verdient, weil sie zu keiner Zeit aufsteckten. Zu Beginn war der LSV durch Matthis Rockrohr in Führung gegangen (10.), hatte aber schnell den Ausgleich kassiert (12.). Nach dem Seitenwechsel hätte Lippramsdorf davon ziehen können, doch sowohl Jan van Buer (46.) als auch Rene Espeter (47.) trafen nur den Pfosten des Resser Tors. Die Quittung: das 2:1 für Resse, bei dem sich Jörn Knüver und Maik Rejek gegenseitig behinderten und dem Resser Mike Neumann den Weg frei machten.
LSV: Franke; Knüver, Rejek, Ruwe, Drees (78. Prause), Espeter, Rockrohr, Gerding (70. Steffen), Schröder, Tuttmann, van Buer.
Tore: 0:1 Rockrohr (10.); 1:1 (12.); 2:1 (58.); 2:2 Tuttmann (85.).
Quelle: Halterner Zeitung
Es war von Beginn ein Spiel auf Augenhöhe zweier gleichstarker Mannschaften mit dem Vorteil der Gastgeber, dass dieser die Fehler des LSV II und die Torchancen eiskalt nutzte. Und dann kam beim 1:0 auch noch das Glück hinzu, dass der Ball zur Führung unhaltbar von einem LSV‘ler abgefälscht wurde. Das 2:0 kurz nach der Pause ging ein Ballverlust im Mittelfeld voraus und kurz darauf fiel das 3:0 für den Tabellenzweiten. Als Jörn Ave nach einem Freistoß auf 3:1 (61.) verkürzte, keimte Hoffnung auf, der LSV hatte auch ein, zwei gute Möglichkeiten, doch als die Stritzel-Elf immer offensiver wurde und den Abwehrverband mehr und mehr auflöste, konterte der VfL Reken II zum 4:1-Endstand (89.).
Quelle: Halterner Zeitung

Der SV Lippramsdorf hat kurz vor einem Auftaktsieg in der Bezirksliga gestanden. Gegen den FC Rhade fiel aber noch der Ausgleich durch einen berechtigten Strafstoß in der Schlussminute.
Da war es verständlich, dass Trainer Josef Ovelhey etwas zerknirscht im LSV-Clubhaus saß. „Wir haben noch einen sicheren Sieg aus den Händen gegeben.“ Er ärgerte sich über die beiden Abwehrspieler, die in der Schlussminute zu ungestüm an den Rhader Tobias Thierling herangegangen sind. Schiedsrichter Sevinc blieb einfach keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen.
Die Lippramsdorfer sahen in der ersten Halbzeit eine Begegnung, in der ihre Mannschaft optisch überlegen war. So kam auch die Führung der Gastgeber nicht überraschend. Nach einer Viertelstunde gab es eine Ecke, die kurz ausgeführt wurde. Die Flanke erreichte David Schröder, der frei vor dem Tor stand und sich die Chancen nicht entgehen ließ. Rhade fand indessen offensiv gar nicht statt.
Nach der Pause hatten die Platzherren einige Möglichkeiten, den Sieg in trockene Tücher zu bringen. Sowohl Christian Drees als auch Robin Joemann verpassten aber die Entscheidung. LSV-Keeper Patrick Franke verlebte einen sehr ruhigen Nachmittag, denn ernsthafte Chancen der Gäste hatte er nicht zu vereiteln.
Als die Zuschauer auf den Schlusspfiff warteten, kam es dann doch noch zum Ausgleich. Ein Ausgleich, der den Lippramsdorfern im Verlauf der Saison hoffentlich nicht noch einmal sehr weh tun wird.
Team und Tore LSV: Franke, Echterhoff (75. Tuttmann), Rejek, Ruwe, Drees, Espeter, Rockrohr, Gerding Schröder, Joemann (85. Jonas van Buer), Jan van Buer (60. Prause).
Tore: 1:0 Schröder (15.), 1:1 Janert (Foulelfmeter, 90.).
Quelle: Halterner Zeitung
Für den SV Lippramsdorf ist der Kreispokal schon nach der ersten Runde beendet. Die Ovelhey-Kicker verloren am Dienstagabend mit 0:2 bei Westfalia Gemen.
LSV-Coach Josef Ovelhey (Foto) hatte große Personalsorgen. Da Mattis Rockrohr auch noch absagte, nahm er Dennis Echterhoff mit zur Jugendburg. Es waren zwar zwei Spieler aus dem Urlaub zurückgekehrt, deren körperlicher Zustand war aber auch nicht zufrieden stellend.
Beim Landesliga-Absteiger gab es eine Halbzeit lang keine richtigen Torchancen. Selbst die Gemener Führung (30.) entsprang keinem Spielzug, sondern einem LSV-Abwehrfehler. Die Defensive verstolperte vor dem eigenen Strafraum den Ball und die Gastgeber nutzten das eiskalt. Zu allem Überfluss verletzte sich Keeper Marcel Kirch am Knie. Für ihn kam Patrick Franke.
Die Lippramsdorfer Chancen hielten sich in Grenzen. Nach dem Seitenwechsel wurden die Angriffsaktionen noch spärlicher, da die Defensive an Stabilität verlor. So hatten die Gäste in der 70. Minute schon Glück, als der Pfosten rettete. Zehn Minuten vor dem Ende fiel die Entscheidung. Gemen spielte klug in die Gasse und der Mittelstürmer schoss zum 2:0 ein. Trotz der Niederlage war Ovelhey nicht unzufrieden: „Wenn beim Ligastart gegen Rhade einige Stammspieler mehr dabei sind, haben wir eine Chance.“
Quelle: Halterner Zeitung
Das Ergebnis spricht für sich. Der LSV spielte mit dem Gegner Katz und Maus. Schon in der ersten Halbzeit hatten die Gäste eine Serie klarer Möglichkeiten. Doch nur zwei wurden davon zu Toren genutzt. Das 0:1 (23.) erzielte Sören Ave. Heidens Ausgleich fiel durch einen Konter (34.), bei dem die Abwehr nicht gut aussah. Ave war auch der Schütze zum 1:2 (42.).
Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste den Druck. Da fielen die Tore wie am Fließband. Grillewicz (55.) traf zum 1:3. Danach gelang Christian Drees, Spieler der 1. Mannschaft, ein Hattrick (55./73./81.) und er erhöhte auf 1:6. Den letzten Treffer zum 1:7 (87.) steuerte René Espeter bei, ebenfalls ein Akteur der Erstgarnitur. Mario Stritzel war natürlich rundherum zufrieden, denn seine Truppe nutzte die Schwächen des Gegners schonungslos.
Quelle: Halterner Zeitung
Der SV Lippramsdorf hat am Samstag einen überzeugenden Testspiel-Sieg gefeiert. Beim 5:1-Erfolg gegen den Bezirksligisten Eintracht Datteln zeigte die Elf von Trainer Josef Ovelhey klar aufsteigende Form.
Einen Tag nach dem 1:4 gegen die TSG Dülmen erwischten die Lippramsdorfer erneut einen schlechten Start. Nach einem Missverständnis in der Abwehr gingen die Gäste bereits nach sieben Minuten in Führung. „Ich dachte erst, jetzt geht das schon wieder los. Aber die Jungs haben eine richtig gute Reaktion gezeigt“, sagte Ovelhey.
Die Lippramsdorfer bekamen das Spiel von Minute zu Minute besser unter Kontrolle und erspielten sich auch gute Chancen. Jan van Buer sorgte nach einer halben Stunde für den verdienten Ausgleich und legte sieben Minuten vor der Pause auch den Treffer zum 2:1 nach.
In der zweiten Halbzeit blieb der LSV spielbestimmend. Mit seinem dritten Treffer erhöhte Jan van Buer auf 3:1 (57.). Spätestens nach dem vierten Lippramsdorfer Tor durch Christian Drees (70.) war das Spiel endgültig entschieden. Die Gäste zeigten jetzt nur noch wenig Gegenwehr und der LSV hätte noch einige Tore nachlegen können. Doch erst in der Schlussminute zappelte der Ball noch einmal im Dattelner Netz. Robin Joemann hatte den Endstand hergestellt.
Ovelhey war mit dem Ergebnis und dem Spiel seiner Elf sehr zufrieden: „Das war ein klarer Schritt nach vorne. Vor allem in der Offensive waren wir deutlich gefährlicher und konsequenter.“
Quelle: Jan Große-Geldermann, Halterner Zeitung
„Mehr als eine Halbzeit lang haben wir alles richtig gemacht“, war der LSV-Coach mit den ersten 70 Minuten rundum zufrieden. Borken kam nie zur Entfaltung und Marc Grillewicz (40.) und Jörn Ave (68.) sorgten für eine verdiente Führung.
Dann aber fingen sich die Lippramsdorfer drei Gegentreffer – alle drei aus Freistößen, und alle drei binnen acht Minuten (71., 73., 78.). Da rächte sich, dass die Gastgeber zwischenzeitlich noch zweimal Aluminium getroffen hatten und Mario Stritzel blieb ratlos zurück: „So ist Fußball.“
Quelle: Halterner Zeitung
In Halbzeit eins war das Spiel zwischen dem C-Ligisten aus Bossendorf und dem B-Ligisten aus Lippramsdorf ausgeglichen. In der Pause wechselten beide Teams stark durch, der LSV II gewann spielerisch danach immer mehr die Oberhand, der Klassenunterschied zwischen beiden wurde jetzt doch sichtbar. Julian „Louis“ Stevermüer mit einem Dreierpack (60./72./86.) und Daniel Teltrop (81.) stellten dann noch einen klaren LSV-Erfolg her, der sicherlich um ein Tor zu hoch ausfiel.
Quelle: Halterner Zeitung
10.07.2011 15:00 Uhr beim TuS Sythen
Endergebnis 0:2
Torschützen: Fabian Kleine-Kappenberg, Janis Overhoff
13.07.2011 19:00 Uhr beim SV Hullern
Endergebnis 2:4
Torschützen: Röer, M. Grelewicz, Teltrop (2X)
17.07.2011 13:15 Uhr beim SV Bossendorf II
Endergebnis 0:4
Torschützen: Stevermuer (3X), Teltrop
23.07.2011 16:00 Uhr bei SF Merfeld II
Endergebnis 0:3
Torschützen: Teltrop, D. Grelewicz, J. Ave
31.07.2011 12:15 Uhr beim FC Marl 2011 III
Endergebnis 4:2
Torschützen: Teltrop, Kleine-Kappenberg
Damit beendet der LSV II die Vorbereitung mit 1 Niederlage und 4 Siegen (15 zu 6 Toren)

Der Bezirksligist SV Lippramsdorf ist noch ein gutes Stück von seiner Bestform entfernt, auch wenn Trainer Josef Ovelhey bei der 1:2-Testspielniederlage beim A-Liga-Aufsteiger GW Barkenberg auch schon erste Fortschritte erkennen konnte.
"Unsere Situation ist nicht dramatisch, aber wir haben Probleme. Das ist deutlich zu erkennen", sagte Ovelhey.
In Barkenberg hatte seine Mannschaft in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile, aber auch große Probleme im Aufbauspiel. "Wir haben viel zu langsam nach vorne gespielt und es dem Gegner so leicht gemacht, zu verteidigen", bemängelte Ovelhey. Zudem brachten sich die Lippramsdorfer durch viele Fehlpässe und einige individuelle Patzer in der Defensive selbst in Bedrängnis. Beim ersten Gegentor unterschätzte David Schröder eine Freistoß-Flanke, Barkenbergs Manuel Hülsbusch konnte unbedrängt einköpfen (15.). Beim 0:2 aus LSV-Sicht (30.) landete ein verunglückter Befreiungsschlag vor den Füßen von Patrick Sadowski, der eiskalt verwandelte.
Gute zweite Hälfte
Erst in der zweiten Halbzeit fand der SV Lippramsdorf seinen Rhythmus und baute Druck auf das Barkenberger Tor auf. Doch der eingewechselte Jan van Buer vergab zwei gute Chancen, auch Fabian Tuttmann scheiterte in aussichtsreicher Position. So dauerte es bis zur 83. Minute, ehe David Schröder den überfälligen Anschlusstreffer erzielte. In der Schlussphase lag der Ausgleich mehrfach in der Luft, doch die Gastgeber brachten ihre knappe Führung mit Glück und Geschick über die Zeit.
"Wir haben nach wie vor Probleme bei der Chancenverwertung. Aber die zweite Halbzeit war schon ein erster Schritt nach vorne. Auch läuferisch sind wir schon besser drauf als noch bei den Stadtmeisterschaften", sagt Ovelhey. Für den SV Lippramsdorf geht es am kommenden Wochenende mit einem Doppeltest weiter. Am Freitag spielt die Ovelhey-Elf bei der TSG Dülmen, am Samstag steht ein Testspiel gegen Eintracht Datteln auf dem Programm.
Quelle: Jan Große-Geldermann, Halterner Zeitung

Die Stadtmeisterschaften 2011 haben ihre erste dicke Überraschung: Bezirksligist SV Lippramsdorf musste am Dienstagabend nach dem 0:1 im letzten Spiel der Gruppe A gegen BW Lavesum die Segel streichen.
Beide Trainer bemühten nach dem Spiel die alte Fußball-Weisheit, nach der sich ein Team, das seine Chancen nicht nutzt, garantiert selbst noch ein Tor fängt. Der SV Lippramsdorf nämlich war auf dem Sythener Kunstrasen die bessere Mannschaft und hätte das Spiel deutlich gewinnen können. „Das war heute unser bestes Turnierspiel, aber wer so mit seinen Chancen schludert, der darf sich nicht über das Ausscheiden wundern“, sagte LSV-Coach Josef Ovelhey, der seinen Gemütszustand als „enttäuscht, aber nicht unzufrieden“ beschrieb.
Denn in punkto Aggressivität und Laufbereitschaft hatte ihn seine Mannschaft überzeugt. Vor allem den Youngstern Philip Prause und Jonas van Buer versagten vor dem Tor aber die Nerven. So weit kam BW Lavesum unterdessen lange überhaupt nicht. „Unsere Angriffsversuche wurden in aller Regel schon vor dem Strafraum gestoppt. Da fehlte einfach die Passgenauigkeit“, kritisierte Lavesums Trainer Michael Ecker.
So hatten sich die Zuschauer eigentlich schon auf ein torloses Remis, das dem LSV zum Halbfinal-Einzug gereicht hätte, eingestellt, als doch noch ein Tor fiel: Rene Espeter hatte Matthias Schlierkamp im Strafraum von den Beinen geholt, Timo Meusener verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zur schmeichelhaften Lavesumer Führung.
Die sollte in den Schlussminuten nicht mehr ernsthaft in Gefahr geraten, weil die Blau-Weißen geschickt verteidigten und die Lippramsdorfer Angriffe zu überhastet waren. „Wir sind sicher mit viel Glück ins Halbfinale eingezogen“, gab Ecker später zu, „aber danach fragt morgen niemand mehr.“
Quelle: Jan Große-Geldermann, Halterner Zeitung


TuS Sythen - Lippramsdorf 0:1
Man merkte dem Favoriten aus Lippramsdorf an, dass er erst seit kurzem im Training ist. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen. Der LSV tat sich gegen die taktisch gut eingestellten Sythener, die ihre Kampfkraft in die Waagschale warfen, schwer. Vieles blieb beim Bezirksligisten, der mit der harten Gangart der Sythener auch nicht zurecht kam, Stückwerk. Torchancen waren Mangelware, auch für den TuS Sythen, der sein Heil in Kontern suchte. Erst nach der Roten Karte gegen Sythens Torwart Cliff Strickling (40.) wurde der LSV überlegener und kam dann glücklich zum 1:0 (48.) durch Jörn Knüvers Kopfball nach einer Flanke von Jonas van Buer.
Lippramsdorf - Bossendorf 1:2
Auch gegen den SV Bossendorf taten sich die Lippramsdorfer schwer. Selbst der Führungstreffer, den Rene Espeter per Freistoß erzielte (13.), gab dem Spiel des Bezirksligisten keine Sicherheit. Zudem brachte sich der LSV durch schwere Patzer selbst in Bedrängnis. Vor dem 1:1 durch Sebastian Göcke (25.) landete eine Einwurf beim Gegner. Beim Bossendorfer Siegtreffer, den Stephan Marx zehn Minuten vor dem Ende mit einem abgefälschten Distanzschuss erzielte, gingen gleich drei Lippramsdorfer nur halbherzig in den Zweikampf. Den Erfolg des A-Ligisten sicherte schließlich Torwart Michael Grothusmann, der einen Kopfball von LSV-Kapitän Marc Steffen mit einem tollen Reflex parierte. Einziger Wermutstropfen aus Bossendorfer Sicht: die wohl unberechtigte Rote Karte gegen Abwehrchef Marco Masannek wegen einer angeblichen Beleidigung (58.).
Quelle: Halterner Zeitung

Als letzte heimische Mannschaft hat der Bezirksligist SV Lippramsdorf am Sonntag seine Mannschaft für die neue Saison vorgestellt. Geschwitzt wird allerdings schon seit Donnerstag. „Die Jungs haben schon die ersten Läufe in den Knochen“, sagte Trainer Josef Ovelhey. Und nicht nur die. Freiwillige Einheiten in der Soccerhalle und im Wald beweisen: Das junge LSV-Team ist heiß. Auf eine Saison, die unter besonderen Vorzeichen steht. Wegen der Ligareform gibt es mindestens vier Direkt-Absteiger plus eine Mannschaft, die in die Relegation muss. Wenn alles schlecht läuft, könnten bis zu sechs Teams aus der Bezirksliga 12 am Ende der Spielzeit den Gang in die Kreisliga A antreten. LSV-Coach Josef Ovelhey gibt sich angesichts dessen keinen Illusionen hin: „Es wird ein Hauen und Stechen um den Klassenerhalt. Und wir sind mittendrin. Umso wichtiger wird es sein, gut aus dem Quark zu kommen.“ Deshalb dürfen sich seine Spieler auf eine knüppelharte Vorbereitung einstellen. „Wir werden nicht gegen jede Mannschaft alles spielerisch lösen können, deshalb werden wir noch mehr laufen und kämpfen müssen.“ Liga genießt Priorität Auf die Spiele der Stadtmeisterschaften wird Ovelhey daher in der Vorbereitung keine Rücksicht nehmen: „Danach kann ich meinen Plan leider nicht ausrichten. Die Meisterschaft genießt bei uns oberste Priorität.“ Trotz der Abgänge der Stammkräfte Bilal Saado, Simon Boczula und Saiffo El Batal hat Ovelhey Vertrauen in seine junge Elf. Zwei Vorbilder aus der Bundesliga hat er auch schon: „Ich wäre zufrieden, wenn wir so eine Saison hinlegen wir Kaiserslautern zuletzt und überglücklich, wenn es so läuft wie beim SC Freiburg.“
Quelle: Jan Große-Geldermann, Halterner Zeitung